Trauer

„Es geht nicht darum, die Gefühle aus dem Kopf zu bekommen oder sie darin zu verstecken, sondern darum, sie mit Akzeptanz zu durchleben.“

(Carl Rogers)

Der Verlust eines geliebten Menschen kann unser Selbstverständnis und Weltbild ins Wanken bringen. Anfängliche Emotionen wie Schock und Erstarrung weichen Gefühlen wie tiefer Traurigkeit, Schmerz, Leere aber auch Wut oder Angst.

All diese Gefühle haben ihre Berechtigung und wollen gelebt und erfahren werden, damit der Trauerprozess nicht ins Stocken gerät oder gar zu seelischen oder körperlichen Beschwerden führt.

„Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit.

Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.“

(Thich Nhat Hanh)

Neben all den schwierigen Momenten gibt uns Trauer auch die Chance, uns achtsam mit unserem Selbst und unserem Verständnis der Welt auseinanderzusetzen. Dies beinhaltet im Positiven die Möglichkeit zu wachsen und zu heilen.

Mit dem Verstorbenen geht auch ein Teil von uns. Nun gilt es behutsam das eigene Leben neu auszurichten und einen Raum zu schaffen, in dem wir weiter Verbundenheit spüren können und die veränderte Beziehung in einem für uns guten Rahmen  weiterleben können.